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Wu-Stil Taijiquan

Ma Yueliang (3. Generation Wu-Stil), 1901 -1998
Das Wu-Stil Taijiquan gehört zu den bekanntesten Taiji-Stilen. Es entstand vor circa 150 Jahren und kam 1986 von Shanghai nach Deutschland und Holland. Von hier aus verbreitete sich das Wu-Stil Taijiquan in ganz Europa.

Die chinesische Familie "Wu" entwickelte einen Taiji-Stil mit einfachen spiralförmigen Bewegungen. Jede noch so kleine Bewegung hat eine wirkungsvolle Bedeutung in der Anwendung als Kampfkunst.

Wie alle Taiji-Stile, ist auch das Wu-Taijiquan eine Kampfkunst bzw. eine Bewegungskunst. Regelmässig und exakt ausgeübt, führt es zu optimierten Bewegungen und gesteigerter Leistungsfähigkeit. Die Bewegungsfolgen gehorchen dem stetigen Wechsel von Yin und Yang. Dadurch wirkt Taijiquan so harmonisch, fliessend und natürlich.

Das Zusammenwirken von exakt ausgerichteter Körperstruktur und passivem Muskeleinsatz ermöglicht es, bei allen Bewegungen, nur soviel Kraft aufzuwenden wie gerade nötig ist. Dennoch ist kein Teil des Körpers schlaff oder unkontrolliert.

Ma Jiangbao zeigt den Anfang der langsamen Form:
Ma Jiangbao (geb. 1941) ist ein Sohn von Wu Yinghua und Ma Yueliang.
Shi Meilin zeigt den Anfang der langsamen Form:
Shi Meilin ist die Adoptivtochter von Wu Yinghua und Ma Yueliang.